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Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b profitieren vom Engagement der neuen Schulsozialarbeiterin Doris Fischer (2. Reihe, r.). Vom Konzept überzeugt sind auch (hinten, v.l.) Schulleiter Klaus Engler, Brigitte Strauch (Vorsitzende Förderverein der Laurentiusschule) und Barbara Schönherr (Erprobungsstufen-Koordinatorin). Foto: Winkelmann
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ERWITTE Ganz nah bei den Schülern, Eltern und Lehrern – dort ist das Arbeitsfeld von Doris Fischer. Seit Anfang Februar ist sie als Schulsozialarbeiterin am Städt. Gymnasium tätig. „Wir haben vorher auch gelegentlich Hilfe in Anspruch genommen, sind aber inzwischen zu der Einsicht gelangt, dass ein fester Ansprechpartner unverzichtbar ist“, so Schulleiter Klaus Engler. Bereits vor ihrer Tätigkeit im Gymnasium war Doris Fischer in der Laurentiusschule im Einsatz. Dort war und ist sie nachmittags unter anderem im Bereich der Hausaufgabenbetreuung tätig – aktuell für sechs Stunden pro Woche. Ihr neues Aufgabenfeld als Schulsozialarbeiterin am Gymnasium (15 Stunden) ist nun hinzugekommen. „Diese Konstellation hat dazu geführt, dass wir der Einfachheit halber als Förderverein der Laurentiusschule sowohl für ihren Einsatz an der Hauptschule als auch am Gymnasium als Arbeitgeber auftreten“, erklärt Vorsitzende Brigitte Strauch. Landeszuschüsse machen die Anstellungen für beide Bereiche möglich – allerdings betont Strauch, dass die Mittel aus verschiedenen Töpfen kommen und strikt getrennt werden. So gibt es für das Gymnasium zum Beispiel Mittel für den Bereich der Übermittagsbetreuung.
Fischers Aufgabenbereich am Gymnasium ist facettenreich. Neben der Beratung für Einzelne werden auch Schülergruppen gefördert und gestärkt. Auch die Kooperation mit anderen Einrichtungen ist wichtig. Überdies ist die Mitarbeit bei der Entwicklung eines Betreuungskonzeptes vorgesehen. „Wichtig ist mir, bei kleinen Problemen unkompliziert und schnell helfen zu können. Geht es um mehr, dann sind natürlich auch ausführlichere Gespräche unter vier Augen kein Problem“, so Doris Fischer. Generell setzt die gelernte Diplom-Sozialpädagogin und Erzieherin vor allem auf Vertraulichkeit – „sie hat oberste Priorität“. Viel Wert legt sie darauf, die soziale Kompetenz der Schüler zu stärken. Dazu war Doris Fischer bereits beim Gymmi-Five-Projekt in Kooperation mit dem Erwitter Jugendzentrum mit von der Partie. Eine neue AG am Gymnasium zum Thema „Sozialkompetenz-Training“ möchte sie im April starten.
Verbesserungswürdig ist aus ihrer wie auch aus Klaus Englers Sicht die Raumsituation für die Schulsozialarbeit. „Gerade weil ich der Schweigepflicht unterliege, würde ein fester Raum schon helfen“, so Fischer. Derzeit teilt sie sich das Besprechungszimmer der Schule nach Bedarf mit anderen. Doch Engler blickt bereits auf das künftige Selbstlernzentrum. Dort soll nach seinem Wunsch ein Raum für die Schulsozialarbeit eingerichtet werden: „Das macht es für Doris Fischer einfacher.“ Und auch die Schüler beider Schulen werden dann sicher noch näher zusammenrücken.
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