Eine Reise in die Zeit mit Anne Frank
Am Donnerstag, den 22. Dezember 2011, ging es für uns, die Klassen 8a und 8b des Städtischen Gymnasium Erwitte, nach Amsterdam, auch bekannt als Venedig des Nordens, aufgrund der vielen Kanäle und Brücken. Anlass für diesen Ausflug war die Unterrichtsreihe zum Tagebuch der Anne Frank im Deutschunterricht bei Frau Pieper. Am frühen Morgen um sechs Uhr starteten wir mit dem Busfahrer Hans und den begleitenden Lehrern Frau Pieper, Frau Röther, Frau Zsok, Herrn Bertels und Herrn Hoffmann in dem Doppeldeckerbus unsere Deutschexkursion. Auf der Fahrt dienten DVDs zur Unterhaltung. Es erwies sich als schwierig eine für den vier Meter hohen Bus passierbare Unterführung Richtung Stadtmitte zu finden. Als wir schließlich um 10:30 Uhr den Busparkplatz am Bahnhof erreichten, gingen wir Klassenweise zum Anne Frank Haus. Auf dem Weg dorthin liefen wir durch die Grachten und betrachteten die schmal gebauten Häuser mit ihren mit Stuck verzierten Giebeln. Zahlreiche Verkehrsmittel wie Fahrräder, Autos und Straßenbahnen zeigten sich rücksichtslos gegenüber uns Fußgängern. Das weihnachtlich gestaltete Einkaufszentrum ‚De Bijenkorf‘ beeindruckte uns sehr, wie das Wachsfigurenkabinett ‚Madame Tussaud‘ und viele andere, außerdem der Königspalast. Der typische Marktplatz ‚Dam Rak‘ und der Blumenmarkt zeigten die Vielfalt Amsterdams. Nach unserem kleinen Stadtrundgang erreichten wir dann das Anne Frank Haus. Herzlich wurden wir von unserer deutschen Führerin Anna-Lena begrüßt und befassten uns erneut mit dem Geschehen der damaligen Zeit und der Judenverfolgung. Die Auseinandersetzung mit Anne Frank im Deutschunterricht hatte sich gelohnt, denn unsere Führerin war begeistert von unserem Wissen. Und dann begann die Reise in die Zeit der Anne Frank, in den Räumen des Verstecks, welche damals von einer deutschen Firma geräumt wurden, herrschte eine bedrückte Stimmung. Durch viele Filme und ein Modell des Hinterhauses zur Zeit des Aufenthaltes, bekamen wir einen Eindruck in das Leben einer untergetauchten Familie. Besonders beeindruckt hat uns das Interview von Otto Frank, in dem er über die vergangene Kriegszeit sprach. Auf dem Weg zum Einkaufszentrum trennten sich die Klassen, da Frau Röther mit einigen Mitschülern zum ‚Hard Rock Cafe‘ ging. Im Kalvatoren hatte jeder die Chance Amsterdam aus einer anderen Perspektive zu sehen, denn das hochgelegene Cafe versprach einen fantastischen Blick über die Häuser Amsterdams. Nach einem zweistündigen Aufenthalt endete unser Rundgang und wir gingen zurück zum Bus. Wie auch auf der Hinfahrt herrschte gute Laune. Als Dankeschön für die tolle Organisation, schenkten wir Frau Pieper Pralinen, aber wir waren nicht die einzigen, denn unsere Lehrer hatten für uns eine gut gefüllte Weihnachtstüte vorbereitet. Um 20:15 Uhr kamen wir dann wieder an der Schule an und waren uns einig das dieser Tag nicht so schnell in Vergessenheit geraten sollte.
Klasse 8a von Kathrin Köhler, Ella Vahle, Ronja Sahm und Marie Gerken
Auf den Spuren von Anne Frank im winterlichen Amsterdam
Auf Grund der Lektüre des „Tagebuch der Anne Frank“ im Rahmen des Deutschunterrichtes bei Frau Pieper am „Städtischen Gymnasium Erwitte” fuhren wir, die Klassen 8a und 8b nach Amsterdam um das Anne-Frank Haus zu besichtigen. An dem letzten Tag vor den Ferien, dem 22. Dezember 2011, trafen wir uns um 6.00 Uhr morgens an der Schule. Während der vierstündigen Fahrt im Doppeldeckerbus sorgte der Busfahrer Hans für eine lockere Stimmung und gute Laune. Vor den Toren der Hauptstadt der Niederlande erwies er sich zudem als erfahrener Reiseführer. Auch die kurzfristig auftretenden Schwierigkeiten durch die für den 4m hohen Bus zu niedrigen, unpassierbaren Unterführungen meisterte er mit Bravour. So kamen die Schüler gegen 11 Uhr an, und während die eine Klasse auf einen Stadtrundgang machte, versuchte sich die Andere auf direktem Weg das Museum durch den Großstadtdschungel zu erreichen. Zeitweilige Orientierungsprobleme und Attacken durch die verschiedenen Amsterdamer Verkehrsmittel stellten ein weiteres Hindernis dar. Eine freundliche Amsterdamerin erwies sich in dieser Situation als große Hilfe und so erreichten sie gegen halb 12 das Ziel. Dort empfing sie die Mitarbeiterin Sarah mit viel niederländischem Charme, und startete in einem Nebengebäude ihren Vortrag, der auf die Vorkenntnisse der Schüler aufbaute. Anschließend begab sich die Gruppe in das eigentliche Museum, welches sich in den Räumen des Verstecks der „Onderduikers“ befindet. An den Originalschauplätzen fühlten sie sich in das „Tagebuch der Anne Frank“ versetzt und waren beeindruckt von den beengten Lebensumständen der acht Versteckten. Die Schüler empfanden diese Eindrücke als wertvolle Ergänzung zur Lektüre und empfehlen den Besuch des Museums weiter. Auch Sarah zeigte sich beeindruckt vom Wissen der Schüler und konnte diesem nicht viel hinzufügen. Im Anschluss an den Besuch führte der Weg der Schüler zum Einkaufszentrum Kalvertoren, durch die engen Gassen, vorbei an den Grachten, den schmalen Häusern und typischen Blumenmärkten. So erlebten sie das idyllische Flair des „Venedig des Nordens“. Um den Wünschen einiger Schüler gerecht zu werden begab sich Frau Röther mit diesen zum „Hard Rock Café“. Nach einem 90 minütigen Aufenthalt traf sich die ganze Gruppe zu einem Abschlussfoto, woraufhin sie zum Bus gingen und die Rückfahrt antraten. Während der Busfahrt, die um 20 Uhr endete, erhielten die Schüler ein Weihnachtspräsent von den Lehrern, und der gelungene Ausflug klang aus. Die Schüler bedanken sich an dieser Stelle bei den Lehrern Frau Pieper, Frau Röther, Frau Zsok, Herrn Bertels und Herrn Hoffmann, für die aufwendige Organisation und Durchführung dieses lehrreichen und erlebnisreichen Tages.
Von Helen Bilawa, Laura Mendelin, Frauke Rüther und Melina Schütte

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