Am 13.02.2012 fand am Städtischen Gymnasium Erwitte für die Klassen 5 und 6 die schulinterne Vorausscheidung zum Wettbewerb „Physik aktiv“ der Bezirksregierung Arnsberg mit dem Thema „Brückenschlag “ statt.
Die Aufgabe: Nur aus Papier und Klebstoff sollen möglichst leichte Brücken gebaut werden, die eine Distanz von 80 cm überbrücken und eine Masse von etwa 500 g tragen. Die Schülerinnen und Schüler treten in Gruppen gegeneinander an. Gewonnen hat das Team mit der leichtesten Brücke, die die Anforderungen erfüllt.

Der Wettbewerb ist durch die Bezirksregierung Arnsberg mit dem Ziel initiiert und unterstützt worden, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften und Technik zu wecken und zu erhalten.

An unserer Schule traten 20 Teams mit insgesamt 81 Schülerinnen und Schülern gegeneinander an. Unter den kritischen Augen aller Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 und unseres Physiklehrers Hans-Jürgen Spenner, wurden jeweils von den Mentoren die Flaschen aufgesetzt. Tosender Applaus, falls die Brücke hielt, was meistens auch der Fall war, und tröstende Worte vom Moderator Marvin Köthemann, wenn es einmal „krachte“. Allen Teilnehmern wurde eine Urkunde ausgehändigt.

Den ersten Platz belegte das Team „SKA GmbH“, Sarah Dicke, Kira Schmitz und Annika Schwarz, die sich damit für den Abschlusswettbewerb am 31. Mai an der TU Dortmund qualifizierten. Dort treten sie gegen die Siegerteams der insgesamt 42 teilnehmenden Gymnasien und Gesamtschulen im Regierungsbezirk Arnsberg an.

Hans-Jürgen Spenner

Seit Januar wetteifern Deutschlands Schülerinnen und Schüler im Geographiewettbwerb Diercke Wissen 2012 um den Titel des bundesweit besten Geographieschülers. Gian-Luca Dietz hat die ersten zwei Hürden gemeistert und sich als Schulsieger des Städt. Gymnasiums Erwitte für den Landesentscheid im Bundesland Nordrhein-Westfalen qualifiziert.

Mitte März wird sich zeigen, ob Gian-Luca den anderen Schulsiegern/innen des Bundeslandes überlegen ist und damit zum Landessieger aufsteigt. Dann hätte er beim großen Finale in Berlin die Chance auf den Sieg auf Bundesebene.

Mit gut 250.000 Teilnehmern ist der Geographiewettbewerb einer der größten Schülerwettbewerbe in Deutschland.

„Im Rahmen des Diercke Wissenswettbewerb wird den Schülerinnen und Schülern eine breite Kenntnis über unseren Planeten abverlangt. Das im Geographie-Unterricht vermittelte Wissen allein reicht in diesem Wettbewerb nicht aus, um im Wettbewerb zu punkten“, erläutert der betreuende Geographielehrer Thomas Lamkemeyer, „am Ende gehört ein bisschen Glück sicherlich zum Sieg dazu.“

Im Schulfinale setzte sich Gian-Luca Dietz knapp gegen die ebenfalls auf Klassen- und Kursebene erfolgreichen „Geographieexperten“ Anna Rasche, Lucas Mertin, Henning Frede, Kevin Sprinkmeier und Maik Razlaf durch.

Text und Foto: Thomas Lamkemeyer

„Meistens verstehe ich nichts“, lacht Maëllie Godard. Doch jeden Tag wird das Nichts ein bisschen kleiner. Jeden Tag versteht sie ein bisschen mehr. Seit Anfang Februar ist Maëllie an unserer Schule zu Gast. Die 13-Jährige  kommt aus dem französischen Kurort Divonne-les-Bains. Das Städtchen liegt im Département Ain in der Region Rhône-Alpes, einer landschaftlich besonders attraktiven Gegend an der Grenze zur Schweiz. Die Berge, der Genfer See, die Stadt Genf. „Nach Genf braucht der Zug nur 20 Minuten“, erzählt Maëllie.
In ihrem neuen Zuhause in Anröchte hat sie sich schon gut eingelebt. Mit ihrer Gastschwester Maristella Schulenberg versteht sie sich prächtig: „Das klappt gut zwischen uns.“ – „Das ist wie eine Übernachtungsparty, die zwei Monate dauert“, bringt Maristella das harmonische Zusammenleben auf den Punkt.
Vor fast einem Jahr hatte sie auf der Internetseite des Deutsch-Französischen-Jugendwerks eine Kleinanzeige aufgegeben. Maristella suchte Kontakt zu einer gleichaltrigen Französin. Maëllie antwortete. „Seitdem haben uns geschrieben.“ Und schließlich entwickelte sich aus dem Austausch von Neuigkeiten per Internet der Plan für einen Schüleraustausch.
Das Deutsch-Französische Jugendwerk unterstützt mit seinem Brigitte-Sauzay-Programm den privat organisierten Schüleraustausch. Zwei- bzw. drei Monate verbringen die Austauschpartner jeweils im anderen Land. Sie leben in ihrer Gastfamilie und besuchen die Schule ihrer Partnerin oder ihres Partners. Selbstverständlich muss die Schule ihr Einverständnis geben.
Von Schulleiter OStD Klaus Engler gab’s sofort grünes Licht und auch die Leitung des Collège Marcel Anthonioz, das Maëllie besucht, unterstützte das Vorhaben.
Am 4. Februar reiste Familie Godard an und seitdem genießt Maëllie das Leben im anderen Land. „Die Schule ist fast entspannend für mich“, erzählt die 13-Jährige. „Denn bei uns dauert die Schulstunde 55 Minuten und ich bin von 8 bis 17 Uhr in der Schule.“
In Frankreich hat sie drei Stunden regulären Deutschunterricht pro Woche und zusätzlich zwei Stunden, in denen besonders interessierte Schüler gefördert werden. „Deutsch gehört zu meinen Lieblingsfächern“, versichert Maëllie.
In ihrer Freizeit tanzt sie, spielt Querflöte und steht auf der Theaterbühne. Ihre Gastschwester Maristella spielt Klavier und Gitarre. „Es ist witzig, wenn wir zusammen Musik machen“, haben sie beiden schon die ersten grenzüberschreitenden musikalischen Erfahrungen hinter sich.
Deutschland und Frankreich sind Nachbarländer – und trotzdem gibt es nicht nur sprachliche Unterschiede. „Dass abends nicht warm gegessen wird, daran musste ich mich erst gewöhnen“, nennt Maëllie ein Beispiel. Und in der kommenden Woche wird sie eine besondere deutsche Spezialität erleben: den Karneval.
Vom 28. April bis Ende Juni wird Maristella in Maëllies Familie leben und  mit ihrer Gastschwester die Schule besuchen. „Ich freue mich darauf“, sagt die Achtklässlerin.
Wer ebenfalls Kontakt zu jungen Franzosen sucht, gerne zwei oder drei Monate im Nachbarland verbringen möchte und eine Gastschülerin oder einen Gastschüler bei sich aufnehmen kann, braucht nur ins Internet zu gehen. Auf der Seite des Deutsch-Französischen-Jugendwerks (DFJW) suchen viele Französinnen und Franzosen Kontakte und man kann auch selber eine kostenlose Anzeige aufgeben: http://www.dfjw.org/kleinanzeigen
Informationen über das Brigitte-Sauzay-Programm bekommt ihr auch bei euren Französisch-Lehrerinnen und –Lehrern.

Deutsch-französische Partnerschaft: Maristella Schulenberg (l.) und ihre Gastschwester Maëllie Godard.

Text und Foto: Martin Huckebrink

Verfasst von: SGE | 13. Februar 2012

Mord im Museum

Das D-Team wurde letzte Woche gerufen, um einen rätselhaften Todesfall aufzuklären. So machten wir uns zusammen mit Frau Schönherr und Herrn Hänsch auf den Weg nach Dortmund zur DASA. Wo und wann geschah es? War es überhaupt ein Mord? Wer hat es getan? Wieso ist es passiert? Diese Fragen warteten auf uns.

Als wir ankamen, fanden wir einen abgesperrten Tatort vor, das Büro des Museumsdirektors. Dort war viel zu viel Chaos für den sonst so ordentlichen Mann. Seine Sekretärin hatte ihm am Dienstagmorgen um 9 Uhr seinen Aromatee bringen wollen, hatte jedoch den Mann verblutet auf dem Fußboden liegend gefunden und sofort die Polizei gerufen. Mehrere angebissene Kuchenstücke, eine verstreute Dino-Sammlung, eine zerbrochene Brille, diverse Fußspuren und Fingerabdrücke – an verdächtigen Hinweisen mangelte es nicht.

So machte sich das D-Team an die Arbeit, die vielen Spuren zu untersuchen und zuzuordnen. In der Gerichtsmedizin wartete die Leiche auf uns, wo wir feststellen konnten, dass der Direktor erschossen worden und an einer Blutung im Brustkorb gestorben war. Selbstmord konnte ausgeschlossen werden.

In der Ballistik untersuchten wir, ob die Kugel in der Leiche aus gefundenen Pistole abgeschossen worden war, und rekonstruierten den Tatverlauf anhand des Schusskanals. In der Odontologie stellten wir fest, dass drei Verdächtige mit dem Direktor Kuchen gegessen hatten. An der Kleidung der Leiche fanden wir drei verschiedene Fasern, die uns wieder zu weiteren Verdächtigen führten.

DNA-Spuren und Schuhabdrücke konnten nur teilweise bestimmten Personen werden. Den Todeszeitpunkt errechneten wir in der Forensischen Entomologie, wo Insekten zu untersuchen waren.

Doch wer war es? Der Tierpräparator, die Sekretärin, der Trödler, die Putzfrau, der Direktor eines anderen Museums … oder doch der Hausmeister? Das D-Team erstellte eine Verdächtigenliste.

Schließlich führte ein seltener ausgestopfter Vogel zum Tatmotiv, und die Verhöre der Verdächtigen brachten uns endgültig auf die Spur des Täters.

Es war ein spannender Fall und er hat viel Mühe und Geduld erfordert. Neben den mathematischen Bereichen spielte auch das biologische Wissen eine große Rolle. Auch die Lehrer hatten bei den aufregenden Ermittlungen großen Spaß. Mit Zusammenarbeit hat am Ende die Klasse 6d den Mörder überführt.
Wer wissen will, wer’s war, fahre selber zur Sonderausstellung „Mord im Museum“ in der DASA Dortmund!

„Das war echt Achterbahn“ – so die kurze und knackige Zusammenfassung zum Planspiel Börse 2011 der Sparkasse Erwitte-Anröchte. Die Siegerteams müssen es wissen, waren sie doch teilweise schon im Vorjahr dabei und kannten sich aus mit den Spielregeln auf dem oftmals glatten Börsenparkett. Doch als echte Profis blieben sie auch bei fallenden Kursen im Herbst 2011 cool genug, um ihr anfängliches „Spielkapital“ von 50.000 Euro zu vermehren. Die drei ersten Plätze im Geschäftsbereich der Sparkasse Erwitte-Anröchte belegten Teams aus der Oberstufe unserer Schule.
Platz eins erreichte unangefochten das Team „Borussionäre“, das sein Grundkapital um fast 10 Prozent auf 53.636,39 Euro steigern konnten; nicht verwunderlich, dass die Teilnehmer sich dies auch im wirklichen Leben so gewünscht hätten. Platz zwei errang mit 51.990,79 Euro (+ 1.990,79 Euro) das Team „Die Dachse“, gefolgt von den „“Omniscient Operators“, die mit 50.467,38 Euro den dritten Rang belegten.
Als realen Lohn für zehn Wochen-Börsenstress erhielten die erfolgreichen Teilnehmer von Jugendmarktberaterin Kathrin Haneke und Marketingleiter Jürgen Bergmann nicht nur eine Urkunde, sondern auch einen Geldpreis für das jeweilige Team.

Urkunden und Geldpreise: Jugendmarkt- und Planspiel Börse-Betreuerin Kathrin Haneke, Marketingleiter Jürgen Bergmann und die Siegerteams beim Planspiel Börse 2011 der Sparkasse Erwitte-Anröchte.

Welche Chancen hat Mazedonien? Ist Albanien schon ein ernsthafter Kandidat für die Europäische Union? Draußen war’s bitterkalt, im Foyer der benachbarten Hauptschule und in den angrenzenden Klassenräumen ging es heiß her. Bohrende Fragen, engagierte Plädoyers beim Planspiel „Wie funktioniert Europa?“. Über 100 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF schlüpften zwei Tage lang in der Rollen von EU-Kommissaren, Staats- und Regierungschefs,  Europa-Parlamentariern und Journalisten. „Fokus Balkan“ war der ungewöhnliche Schulunterricht überschrieben. Am 1. Februar ging’s  nach der sechsten Stunde los. Bis 17 Uhr arbeiteten sich die Jung-Europäer in die komplizierte Materie ein und setzten den Beitrittsprozess in Gang. Am nächsten Tag wurde dann von der 1. bis zur 6. Stunde diskutiert, beraten und abgestimmt.

Drei  Experten von „europe direct“ aus Dortmund hatten die Fäden in der Hand. Schon zum zweiten Mal konnte das Städtische Gymnasium Erwitte „europe direct“ für eine Veranstaltung gewinnen. Marlene Küster, Markus W. Behne und Holger-Michael Arndt standen den Schülerinnen und Schülern als erfahrene Referenten zur Seite. Die Tagungsleitung hatte Cornelius Bracht. Die Fachschaft Politik/ Sozialwissenschaften hatte die EU-Fachleute eingeladen.

Europa – kein Thema, dass Schülerinnen und Schüler zu spontanen Beigeisterungsstürmen hinreist. Doch mit dem Planspiel gelang es, auch den zunächst sperrigen Stoff verständlich zu machen und ihm sogar einen beträchtlichen Unterhaltungswert zu entlocken.

Zum Abschluss war das Fazit positiv: „Wir haben eine Menge gelernt – und Spaß gemacht hat es auch noch.“

Text und Fotos: Martin Huckebrink

Mit Eifer bei der Sache: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF tauschten beim Planspiel Europa die Rollen und wurden Staats- und Regierungschefs, EU-Kommissare und Europa-Parlamentarier.

Eine Reise in die Zeit mit Anne Frank

Am Donnerstag, den 22. Dezember 2011, ging es für uns, die Klassen 8a und 8b des Städtischen Gymnasium Erwitte, nach Amsterdam, auch bekannt als Venedig des Nordens, aufgrund der vielen Kanäle und Brücken. Anlass für diesen Ausflug war die Unterrichtsreihe zum Tagebuch der Anne Frank im Deutschunterricht bei Frau Pieper. Am frühen Morgen um sechs Uhr starteten wir mit dem Busfahrer Hans und den begleitenden Lehrern Frau Pieper, Frau Röther, Frau Zsok, Herrn Bertels und Herrn Hoffmann in dem Doppeldeckerbus unsere Deutschexkursion. Auf der Fahrt dienten DVDs zur Unterhaltung. Es erwies sich als schwierig eine für den vier Meter hohen Bus passierbare Unterführung Richtung Stadtmitte zu finden. Als wir schließlich um 10:30 Uhr den Busparkplatz am Bahnhof erreichten, gingen wir Klassenweise zum Anne Frank Haus. Auf dem Weg dorthin liefen wir durch die Grachten und betrachteten die schmal gebauten Häuser mit ihren mit Stuck verzierten Giebeln. Zahlreiche Verkehrsmittel wie Fahrräder, Autos und Straßenbahnen zeigten sich rücksichtslos gegenüber uns Fußgängern. Das weihnachtlich gestaltete Einkaufszentrum ‚De Bijenkorf‘ beeindruckte uns sehr, wie das Wachsfigurenkabinett ‚Madame Tussaud‘ und viele andere, außerdem der Königspalast. Der typische Marktplatz ‚Dam Rak‘ und der Blumenmarkt zeigten die Vielfalt Amsterdams. Nach unserem kleinen Stadtrundgang erreichten wir dann das Anne Frank Haus. Herzlich wurden wir von unserer deutschen Führerin Anna-Lena begrüßt und befassten uns erneut mit dem Geschehen der damaligen Zeit und der Judenverfolgung. Die Auseinandersetzung mit Anne Frank im Deutschunterricht hatte sich gelohnt, denn unsere Führerin war begeistert von unserem Wissen. Und dann begann die Reise in die Zeit der Anne Frank, in den Räumen des Verstecks, welche damals von einer deutschen Firma geräumt wurden, herrschte eine bedrückte Stimmung. Durch viele Filme und ein Modell des Hinterhauses zur Zeit des Aufenthaltes, bekamen wir einen Eindruck in das Leben einer untergetauchten Familie. Besonders beeindruckt hat uns das Interview von Otto Frank, in dem er über die vergangene Kriegszeit sprach. Auf dem Weg zum Einkaufszentrum trennten sich die Klassen, da Frau Röther mit einigen Mitschülern zum ‚Hard Rock Cafe‘ ging. Im Kalvatoren hatte jeder die Chance Amsterdam aus einer anderen Perspektive zu sehen, denn das hochgelegene Cafe versprach einen fantastischen Blick über die Häuser Amsterdams. Nach einem zweistündigen Aufenthalt endete unser Rundgang und wir gingen zurück zum Bus. Wie auch auf der Hinfahrt herrschte gute Laune. Als Dankeschön für die tolle Organisation, schenkten wir Frau Pieper Pralinen, aber wir waren nicht die einzigen, denn unsere Lehrer hatten für uns eine gut gefüllte Weihnachtstüte vorbereitet. Um 20:15 Uhr kamen wir dann wieder an der Schule an und waren uns einig das dieser Tag nicht so schnell in Vergessenheit geraten sollte.

Klasse 8a von Kathrin Köhler, Ella Vahle, Ronja Sahm und Marie Gerken

Auf den Spuren von Anne Frank im winterlichen Amsterdam

Auf Grund der Lektüre des „Tagebuch der Anne Frank“ im Rahmen des Deutschunterrichtes bei Frau Pieper am „Städtischen Gymnasium Erwitte” fuhren wir, die Klassen 8a und 8b nach Amsterdam um das Anne-Frank Haus zu besichtigen. An dem letzten Tag vor den Ferien, dem 22. Dezember 2011, trafen wir uns um 6.00 Uhr morgens an der Schule. Während der vierstündigen Fahrt im Doppeldeckerbus sorgte der Busfahrer Hans für eine lockere Stimmung und gute Laune. Vor den Toren der Hauptstadt der Niederlande erwies er sich zudem als erfahrener Reiseführer. Auch die kurzfristig auftretenden Schwierigkeiten durch die für den 4m hohen Bus zu niedrigen, unpassierbaren Unterführungen meisterte er mit Bravour. So kamen die Schüler gegen 11 Uhr an, und während die eine Klasse auf einen Stadtrundgang machte, versuchte sich die Andere auf direktem Weg das Museum durch den Großstadtdschungel zu erreichen. Zeitweilige Orientierungsprobleme und Attacken durch die verschiedenen Amsterdamer Verkehrsmittel stellten ein weiteres Hindernis dar. Eine freundliche Amsterdamerin erwies sich in dieser Situation als große Hilfe und so erreichten sie gegen halb 12 das Ziel. Dort empfing sie die Mitarbeiterin Sarah mit viel niederländischem Charme, und startete in einem Nebengebäude ihren Vortrag, der auf die Vorkenntnisse der Schüler aufbaute. Anschließend begab sich die Gruppe in das eigentliche Museum, welches sich in den Räumen des Verstecks der „Onderduikers“ befindet. An den Originalschauplätzen fühlten sie sich in das „Tagebuch der Anne Frank“ versetzt und waren beeindruckt von den beengten Lebensumständen der acht Versteckten. Die Schüler empfanden diese Eindrücke als wertvolle Ergänzung zur Lektüre und empfehlen den Besuch  des Museums weiter. Auch Sarah zeigte sich beeindruckt vom Wissen der Schüler und konnte diesem nicht viel hinzufügen. Im Anschluss an den Besuch führte der Weg der Schüler zum Einkaufszentrum Kalvertoren, durch die engen Gassen, vorbei an den Grachten, den schmalen Häusern und typischen Blumenmärkten. So erlebten sie das idyllische Flair des „Venedig des Nordens“. Um den Wünschen einiger Schüler gerecht zu werden begab sich Frau Röther mit diesen zum „Hard Rock Café“. Nach einem 90 minütigen Aufenthalt traf sich die ganze Gruppe zu einem Abschlussfoto, woraufhin sie zum Bus gingen und die Rückfahrt antraten. Während der Busfahrt, die um 20 Uhr endete, erhielten die Schüler ein Weihnachtspräsent von den Lehrern, und der gelungene Ausflug klang aus. Die Schüler bedanken sich an dieser Stelle bei den Lehrern Frau Pieper, Frau Röther, Frau Zsok, Herrn Bertels und Herrn Hoffmann, für die aufwendige Organisation und Durchführung dieses lehrreichen und erlebnisreichen Tages.

Von Helen Bilawa, Laura Mendelin, Frauke Rüther und Melina Schütte

Verfasst von: SGE | 10. Januar 2012

Bericht zum Weihnachtskonzert am 21.12.2011

Bei dem Weihnachtskonzert unserer Schule waren rund 200 Schüler beteiligt. Die mittlerweile vier Chöre unter der Leitung von Susanne Sengenhoff-Schenk, die Jazz-AG unter der Leitung von Andreas Pottgüter und zahlreiche Solisten boten ein abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau und mit viel Liebe zum Detail.

Die tollen Leistungen wurden mit lang anhaltendem Beifall und Jubelrufen belohnt. Erste Impressionen vom Weihnachtskonzert zeigt Ihnen unsere Collage, einen ausführlichen Bericht sowie weitere Fotos finden Sie unter dem Menüpunkt “Schulleben”.

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